Podcast: CHLOROPHYLL – der Wirkstoff Grün #5: Landschaftsarchitekt Andreas Kipar

Seit einigen Jahren hat sich der Begriff des Anthropozän etabliert zur Beschreibung eines Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Es gibt in Europa so gut wie keine Naturräume im Wortsinn mehr – Wälder und Landschaften sind gestaltet, Verkehrswege, Energietrassen, Windräder, eine intensive Landwirtschaft … und natürlich Siedlungen prägen den allergrößten Teil der Flächen. Der Mensch ist zu einem geologischen Faktor geworden, menschliches Verhalten bestimmt über die Entwicklung von Landschaften, damit auch von Lebensräumen – Stichwort Artensterben – und natürlich auch über das Klima. Hierin steckt eine große Verantwortung und mit den zunehmenden Problemen infolge von Fehlentwicklungen wächst auch die Sensibilität für den Zusammenhang von unserem Tun für unsere Zukunft und die des Planeten. Ein großes Rad!

In der fünften Folge des Podcasts „CHLOROPHYLL – der Wirkstoff Grün“ spricht Peter Menke mit dem Landschaftsarchitekten Andreas Kipar. Dieser hat in Deutschland Landschaftsarchitektur und anschließend in Mailand Architektur studiert. Dort gründete er 1990 ein Planungsbüro, das heute von drei Standorten aus weltweit Projekte plant. Peter Menke hat mit ihm darüber gesprochen, was Landschaftsarchitektur mit Klimaresilienz zu tun hat, welchen Wert große Freiflächen in urbanen Gegenden haben und welche städtebaulichen Möglichkeiten es gibt, wenn wir mutig genug sind, unsere Innenstädte neu zu denken.

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