1. Garten-Gipfel, Museumsinsel Hombroich

Um Grün ging es auf dem 1. Garten-Gipfel am 28. September 2005 – um Grün in seiner breitesten Form. Wir wollten wissen, wie viel Grün uns die Zukunft noch bringt und wohin die grüne Reise geht. Wie wird sich unsere Einstellung verändern? Wo geht die Gartenkultur hin? Wo liegen noch Potentiale für den grünen Markt? Das alles wurde ausgiebig auf der Museumsinsel Hombroich diskutiert. Mit dabei war die in Paris arbeitende Trendforscherin Lidewij Edelkoort. Zweimal pro Jahr erscheint ein neues Update ihres Bloom-Buches, mit einer Vorschau auf das, was kommt. Edelkoort stellte ihre Vision der internationalen grünen Trends auf dem 1. Garten-Gipfel vor.

Grüne Zeiten, gute Zeiten
Seifenoper wirbt für kreativen Beruf

Alljährlich gibt das Statistische Bundesamt bekannt, wie viele Jugendliche eine Ausbildung begonnen haben und auch, wie viele ohne Ausbildungsplatz geblieben sind. Erstaunlicher Weise gibt es aber auch jedes Jahr Betriebe, die keine oder nicht die richtigen Auszubildenden einstellen konnten und die händeringend danach suchen. So zum Beispiel geht es manchen Landschaftsgärtnern. Der Beruf Landschaftsgärtner ist vielen Jugendlichen, Eltern und Lehrern nicht bekannt, geschweige denn die Weiterbildungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung. Mit den klassischen Mitteln der PR erreicht man Jugendliche schwer – aber mit einem Film, einer attraktiven Website, Kooperationen mit Bravo und einer direkten Ansprache an den allgemeinbildenden Schulen schon!

“Grüne Zeiten – gute Zeiten” heißt der Kurzfilm, der für den Einsatz an Haupt- und Realschulen produziert wurde. www.landschaftsgaertner.biz die Website, auf der Jugendliche sich informieren können. “Nur die Harten kommen in den Garten” lautet der Spruch, mit dem wir an Schulen Aufmerksamkeit erregen. “Grüne Zeiten, gute Zeiten” läuft seit April 2005 auch im Fernsehen. Die Mini-Soap wird bundesweit im Ballungsraumfernsehen ausgestrahlt.

Plants for People

Plants for People Wieso sollten eigentlich in jedem Büro Pflanzen stehen? Weil’s netter aussieht?! Ja, das ist schon mal ein guter Grund, denn der Büromensch fühlt sich in grüner Umgebung wohler. Für Pflanzen im Büro spricht allerdings noch sehr viel mehr: bessere Raumluft, Lärmreduzierung, angenehme Luftfeuchtigkeit und viele weitere Argumente. Die internationale Initiative Plants for People sammelt wissenschaftliche Forschungsergebnisse weltweit und sorgt dafür, dass die relevanten Zielgruppen darüber informiert werden. Das geschieht einerseits durch klassische Pressearbeit und andererseits auch durch Maßnahmen wie zum Beispiel Symposien mit Forschern aus den USA, Australien und Skandinavien oder auch durch den interdisziplinären Austausch von Grünplanern, Architekten, Medizinern und Psychologen. Die von uns eingerichtete Website www.plants-for-people.de richtet sich an alle, die Grün in der Arbeitswelt für unverzichtbar halten.